Suchterkrankungen

Substanzen wie Alkohol, bestimmte Beruhigungs- u. Schlafmittel, illegale Drogen (Cannabis, Kokain, Heroin, u.v.m.) besitzen ein Suchtpotenzial. Dies bedeutet, dass bereits ihr einmaliger Konsum – in jedem Fall aber ihr mehrmaliger Konsum - der erste Schritt in eine Abhängigkeit sein kann.

Nüchtern zu sein wird von den Betroffenen oftmals nur sehr schwer ausgehalten, weil negative Gefühle und Gedanken entstehen. Durch den „Genuss“ des Suchtmittels tritt eine rasche Erleichterung ein. Daraus entsteht ein Teufelskreis, der immer wieder den Wunsch nach einem neuen Rausch mit sich bringt und für die Betroffenen mit einer Vielzahl an körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen verbunden sein kann.

Nicht selten gehen Suchterkrankungen mit anderen psychischen Erkrankungen einher, deren Symptome durch den Konsum von Suchtmitteln kurzfristig abgeschwächt werden. Mittelfristig jedoch verstärkt das Suchtmittel die Symptomatik. Hier ist es wichtig, beide Erkrankungen entsprechend zu behandeln.

Im Rahmen der klinisch-psychologischen Behandlung unterstütze ich die Betroffenen darin, die zugrundeliegenden Muster der Sucht zu erkennen und Handlungsalternativen zu erlangen. In den meisten Fällen ist hier auch eine enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten wichtig und sinnvoll.

Für Angehörige von Menschen mit Suchterkrankungen biete ich Hilfestellung im Umgang mit Themen der Abgrenzung, dem wieder Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse und Wünsche und bearbeite mit Ihnen all jene Themen, die für Sie im Zusammenhang mit der Suchterkrankung eines/r Angehörigen noch relevant sind.

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